Werteliste
Werteliste: 80 persönliche Werte mit Erklärung
Das sind die 80 Werte aus den metaFox-Wertekarten, jeder mit der kurzen Erklärung, die er auch im Test hat. Sie sind nach neun Wertefamilien sortiert, die auf dem Modell von Shalom Schwartz beruhen. Lies sie durch, merk dir, welche du behalten würdest, und wähl deine dann im Test aus.
So nutzt du die Werteliste
Geh die Liste einmal durch und notiere jeden Wert, der sich für dich wichtig anfühlt. Das Lesen geht schnell. Schwieriger ist das Auswählen, und dabei hilft dir der Test: Du führst Werte zusammen, die für dich dasselbe bedeuten, benennst sie in deinen eigenen Worten und ordnest sie paarweise, bis du drei bis neun Werte in einer Reihenfolge hast.
Offenheit für Neues
Selbstbestimmung
9 WerteSelbst denken und handeln: wählen, gestalten, erkunden.
- Neugier
- Der Wunsch, Neues zu erleben oder zu erfahren.
- Flexibilität
- Die Bereitschaft oder Fähigkeit sich zu verändern.
- Kreativität
- Das Nutzen von Vorstellungskraft und Ideen, um etwas zu erschaffen.
- Freiheit
- Das Sprechen, Handeln und Streben nach Glück ohne unnötige äußere Einschränkungen.
- Unabhängigkeit
- Die Möglichkeit zur Selbstbestimmung.
- Proaktivität
- Das Ergreifen von Initiative, um die Entwicklung eines Geschehens selbst zu bestimmen.
- Erfüllung
- Das Ausschöpfen des eigenen Potentials und das Leben eines subjektiv bedeutungsvollen Lebens.
- Unternehmertum
- Das Verändern der Umstände oder der Welt durch das Schaffen von Lösungen.
- Sinn im Leben
- Die Suche nach Bedeutung im Leben.
Offenheit für Neues
Stimulation
8 WerteAbwechslung, Neues und Herausforderung.
- Abwechslung
- Das Tun verschiedener Dinge und das häufige Vornehmen von Änderungen.
- Mut
- Die Fähigkeit, etwas zu tun, das einem selbst Angst macht.
- Abenteuer
- Das Ausüben spannender Tätigkeiten, insbesondere das Erkunden unbekannter Orte.
- Persönliche Entwicklung
- Die Entfaltung des eigenen Potentials und Fähigkeiten.
- Künstlerischer Ausdruck
- Die Interpretation des Lebens in künstlerischer Form.
- Handwerklichkeit
- Das Design und die Arbeit von etwas Handgemachten.
- Innovation
- Das Streben nach neuen Ideen, die einen Wert für die Gesellschaft oder die Welt haben.
- Leidenschaft
- Ein starkes Verlangen oder die Hingabe an etwas.
Transzendenz
Universalismus
12 WerteVerständnis, Toleranz und Sorge für alle Menschen und für die Natur.
- Frieden
- Das Freisein von Konflikten und das Erleben von Ruhe.
- Wissen
- Die Kenntnis von Fakten, Informationen und Fähigkeiten.
- Weisheit
- Das Erkennen eigener Möglichkeiten und auch Grenzen auf Basis von Erfahrung und Wissen.
- Natur
- Das Kümmern um die natürliche Erde und die Wesen und Dinge, die in ihr leben.
- Fairness
- Das gerechte Behandeln anderer und unparteiisches Verhalten.
- Gerechtigkeit
- Handeln auf der Basis ethischer und rechtlicher Grundlagen, die Fairness und Ausgewogenheit berücksichtigen.
- Glück
- Das Erleben positiver Emotionen durch eine Aktivität, Gesellschaft, oder ein Objekt.
- Idealismus
- Der Glaube an eine perfekte Vision.
- Schönheit
- Das Erkennen und die Wertschätzung von Ästhetik.
- Gleichberechtigung
- Das Durchsetzen gleicher wirtschaftlicher, politischer und sozialer Rechte.
- Spiritualität
- Das Beschäftigen mit dem Geist oder der Seele.
- Logik
- Der Fokus auf strukturiertes Denken und schlüssigen Aufbau.
Transzendenz
Fürsorge
14 WerteSich um die Menschen kümmern, die einem nahestehen.
- Fürsorge
- Hilfstätigkeit und Dasein für Andere.
- Mitgefühl
- Die Anteilnahme am Leid und an den Gefühlen anderer und die Motivation, ihnen zu helfen.
- Ehrlichkeit
- Das Festhalten an der Wahrheit in Kommunikation und Handeln.
- Großzügigkeit
- Die Bereitschaft zu teilen und aus einer Grundhaltung der Fülle zu handeln.
- Vertrauen
- Der feste Glaube an die Fähigkeit oder Wahrhaftigkeit eines anderen.
- Freundschaft
- Die Beziehungen zwischen Menschen, die die Gesellschaft der anderen wertschätzen.
- Respekt
- Das Ehren und Akzeptieren der Gefühle, Wünsche, Rechte oder Traditionen anderer.
- Verantwortung
- Ein sorgfältiger und verantwortungsvoller Umgang mit dem, was man anvertraut bekommt.
- Pflichtbewusstsein
- Das Gefühl der Pflicht besitzen, für jemanden oder etwas zu sorgen.
- Etwas bewirken
- Das Erzielen relevanter und positiver Veränderung.
- Integrität
- Das Festhalten an den eigenen Prinzipien.
- Befähigung
- Andere ermächtigen und ihnen die Möglichkeit geben, selbst zu handeln.
- Moral
- Das Besitzen einer Überzeugung davon, was richtig und falsch ist.
- Vergebung
- Das Loslassen vergangenen Grolls oder Wut gegen andere.
Bewahrung
Konformität
7 WerteSich zurückhalten, wo man andere verletzen oder vor den Kopf stoßen könnte, und gemeinsame Erwartungen achten.
- Zugehörigkeit
- Die Affinität zu einem Ort oder einer Gruppe.
- Loyalität
- Die andauernde Unterstützung oder Treue zu einer Person, Institution oder Sache.
- Pragmatismus
- Das Vorziehen praktischer Anwendung anstatt von Theorie.
- Zusammenarbeit
- Das kombinierte Handeln und das effektive Funktionieren einer Gruppe.
- Gemeinschaft
- Eine Kameradschaft, die durch das Teilen gemeinsamer Weltanschauungen, Interessen und Ziele entsteht.
- Gehorsam
- Unterordnung gegenüber einer anderen Person oder Regel.
- Zuverlässigkeit
- Vertrauen auf konstant gute Leistung.
Bewahrung
Sicherheit
12 WerteSicherheit, Harmonie und Stabilität in der Gesellschaft, in Beziehungen und für sich selbst.
- Privatsphäre
- Das frei sein von öffentlicher Aufmerksamkeit und unerwünschter Preisgabe.
- Finanzielle Sicherheit
- Die Fähigkeit, finanzielle Verpflichtungen erfüllen zu können.
- Familie
- Die Wertschätzung der Familie als eine Gruppe von Menschen, die Liebe, Loyalität und Fürsorge verbindet.
- Wohlbefinden
- Gesund, komfortabel und glücklich sein.
- Vorsicht
- Das Streben nach der Vermeidung von Gefahren und Fehlern.
- Tradition
- Die Weitergabe von Bräuchen und Überzeugungen von Generation zu Generation.
- Glaube
- Ein starker Glaube oder eine Überzeugung an etwas Unsichtbares, meist Spirituelles.
- Sparsamkeit
- Der achtsame Umgang mit Einnahmen und Ausgaben.
- Gesellschaftliche Ordnung
- Das Respektieren sozialer Strukturen, Institutionen und menschlicher Beziehungen in einer Gesellschaft.
- Balance
- Das Schaffen eines Gleichgewichts, indem man sich Zeit für die wichtigen Dinge nimmt.
- Nachhaltigkeit
- Das Erfüllen eigener Bedürfnisse, ohne zukünftige Generationen daran zu hindern, ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
- Kultur
- Die Wertschätzung von Bräuchen, Künsten, sozialen Einrichtungen und Errungenschaften eines bestimmten Volkes oder einer sozialen Gruppe.
Selbsterweiterung
Macht
5 WerteStatus, Ansehen und Kontrolle über Menschen und Ressourcen.
- Besitz
- Die Möglichkeit, über Dinge verfügen zu können.
- Ansehen
- Die Erlangung besonderer Aufmerksamkeit, z.B. für eine außergewöhnliche Leistung.
- Einfluss
- Die Ausübung von Autorität, Macht oder Fähigkeiten, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen.
- Wettbewerb
- Der Kampf, gegen eine Einzelperson oder eine Gruppe zu gewinnen.
- Ehrgeiz
- Das starke Verlangen nach Erfolg und Anerkennung.
Selbsterweiterung
Erfolg
7 WertePersönlicher Erfolg, indem man zeigt, was man kann.
- Erfolg
- Das Erreichen eines Ziels mit Hilfe von Anstrengung, Fähigkeiten oder Mut.
- Kompetenz
- Die Fähigkeit, etwas erfolgreich oder effizient zu tun.
- Genauigkeit
- Korrektes oder präzises Handeln.
- Effizienz
- Das Erzielen von Ergebnissen bei minimalem Aufwand.
- Intelligenz
- Die Fähigkeit, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben und anzuwenden.
- Selbstdisziplin
- Das Aufwenden von Anstrengung, um der Ablenkung von einem Ziel entgegenzuwirken.
- Ausdauer
- Die Fähigkeit, mit Stärke, Charakter und Entschlossenheit Hindernisse zu überwinden und Ziele zu erreichen.
Selbsterweiterung
Vergnügen
6 WerteGenuss und Freude für sich selbst.
- Spaß
- Das Ausleben angenehmer Aktivitäten im Hier und Jetzt.
- Sinnlichkeit
- Das Streben nach angenehmer, körperlicher Erfahrung durch alles Sinne.
- Humor
- Die Qualität, amüsant oder komisch zu sein, um einen Perspektivwechsel zu ermöglichen.
- Freude
- Das Erleben eines lebendigen Glücks.
- Materialismus
- Das Schätzen körperlichen Komforts und materiellen Besitzes.
- Individualismus
- Das Wert Legen auf die Interessen des Einzelnen.
Die neun Wertefamilien
Die Familien stammen aus der Theorie grundlegender menschlicher Werte von Shalom Schwartz. Schwartz hat Werte nach dem Motiv dahinter sortiert und auf einem Kreis angeordnet, mit vier Gruppen höherer Ordnung: Offenheit für Neues, Transzendenz, Bewahrung und Selbsterweiterung. Benachbarte Familien passen gut zusammen. Gegenüberliegende können gegeneinander ziehen.
Werteliste als PDF
Eine druckbare Werteliste als PDF findest du auf metaFox.eu. Du bekommst sie zusammen mit einem Werte-Rad und einem Werte-Raster, wenn du dich dort für den metaFox-Newsletter anmeldest. Als gedrucktes Kartenset gibt es die Werte bei metaFox auch: „Was wirklich zählt!“, 80 Wertekarten.
Fragen zur Werteliste
Wie viele Werte sollte ich haben?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Der Test endet mit drei bis neun Werten, Ziel sind sieben. Wählst du am Anfang mehr Karten, führst du sie unterwegs zusammen und grenzt sie ein.
Was sind Beispiele für Werte?
Freiheit, Abenteuer, Fairness, Ehrlichkeit, Loyalität, Familie, Einfluss, Kompetenz und Spaß: je einer aus den neun Wertefamilien dieser Liste.
Kann ich einen Wert ergänzen, der nicht auf der Liste steht?
Ja. Im Test kannst du eigene Werte hinzufügen und jede Karte umbenennen, damit sie sagt, was du meinst.
Ist das eine Liste für Unternehmenswerte?
Nein. Die Liste enthält persönliche Werte: was dir in deinem eigenen Leben wichtig ist. Unternehmenswerte beschreiben, wie eine Organisation arbeiten will. Das ist eine andere Übung.
